Die Genossenschaft - der "ganz andere" Vermieter

Die WGH eG zählt zu den mittelgroßen und erfolgreichen Wohnungsbaugenossenschaften im Osten Deutschlands. Sie bietet ihren Mitgliedern zeitgemäßes Wohnen zu dauerhaft fairen Konditionen in rund 4.000 Wohnungen.

Der Ursprung der Wohnungsbaugenossenschaft Halberstadt eG reicht zurück bis in den Sommer 1921. Im Nachkriegselend gründeten am 31. Juli des Jahres begeisterte Genossenschafter die "Heimstätten-Baugenossenschaft Halberstadt", wenn man so will die "Großmutter" der heutigen WGH. Durch "Hochzeiten" - amtsdeutsch "Fusionen" - mit weiteren Genossenschaften entstand dann im Laufe der Jahrzehnte das Unternehmen in seiner heutigen Form.

Geblieben ist der wirtschaftliche und soziale Grundgedanke der Gründerväter: Die Genossenschaft ist ein Unternehmen in der Hand ihrer Mitglieder, denen die Genossenschaft zeitgemäßes und bezahlbares Wohnen in einem angenehmen Umfeld garantiert. So vereinen sich in der Genossenschaft wirtschaftliches Handeln, solidarisches Denken und demokratische Mitbestimmung. Die Mitglieder der WGH "Mieter im eigenen Haus."
Natürlich ist unsere Genossenschaft heute ähnlich organisiert wie andere Wirtschaftsunternehmen. Es gibt einen Vorstand, der eigenverantwortlich die Geschäfte führt. Die Geschäftspolitik aber ist immer an den Interessen aller Mitglieder ausgerichtet. Der Aufsichtsrat berät und kontrolliert den Vorstand. Die Vertreterversammlung bestimmt die Grundsätze wirtschaftlichen Agierens.

Vor allem diese Einflussmöglichkeiten der Wohnungsnutzer als Genossenschaftsmitglieder und Miteigentümer unterscheiden Genossenschaften von den "normalen" Vermietern. Die erwirtschafteten Gewinne einer Genossenschaft kommen grundsätzlich ihren Mitgliedern zugute - ob als Modernisierung, als Neubau, als Dividende oder  über soziale Angebote.