Mitgliederfreundliche Rundum-Modernisierung der Häuser in der Maxim-Gorki-Straße

Die Wohnungsbaugenossenschaft Halberstadt setzt ihr ehrgeiziges Modernisierungskonzept mit der Sanierung der Wohnhäuser Maxim-Gorki-Straße 1-4 fort.

Die Modernisierungsarbeiten an den Häusern der Maxim-Gorki-Straße 1-4 sind im Endstadium. Foto: WGH

  • Vor Beginn der Bauarbeiten nahmen fast alle Mitglieder das Angebot des Umzugs und der Unterstützung an.
  • Energetische Sanierung, neue Raumaufteilung, Aufzüge und größere Balkone machen Typenbauten attraktiv.
  • Halberstadts Stadtbild, Ökologie und Wohnqualität werden nach Fertigstellung erheblich gewinnen.

Die Umsetzung erfolgt dabei besonders mitgliederfreundlich. Bis auf eine Mietpartei haben alle Mitglieder das Angebot angenommen, in die bereits sanierten Nachbarhäuser Wilhelm-Trautewein-Straße
99-103 und 104-110 oder in andere freie Bestandswohnungen zu ziehen. „Wir sind sehr froh, dass wir für fast alle betroffenen Mitglieder eine einvernehmliche Lösung gefunden haben. So sind sie den Unannehmlichkeiten durch die rund ein Jahr dauernden Bauarbeiten nicht ausgesetzt“, erläutern die WGH-Vorstände Karl-Heinz Schönfeld und Uwe Kalabuch.

Ein weiterer positiver Aspekt ist ein reibungsloser Baufortschritt. Nach den Häusern in der Wilhelm-Trautewein-Straße werden jetzt die Bauten in der Maxim-Gorki-Straße zeitgemäß saniert. Die Typenbauten werden mit Wärmedämmung versehen und mit Solarthermie-Anlagen ausgestattet. Innen werden alle Wohnungen einen modernen Zuschnitt mit größeren Bädern und Küchen erhalten. Zum Investitionspaket zählen zudem neue, größere Balkone und Personenaufzüge. Stadtbild, Ökologie undWohnqualität werden nach der Fertigstellung erheblich gewonnen haben.

„Wir halten das vom Stadtrat beschlossene Stadtentwicklungskonzept mit gezielter Aufwertung von Bestandsimmobilien für zielführend. So können wir einerseits zeitgemäßen und andererseits bezahlbaren Wohnraum anbieten. Auch in diesem Jahr investieren wir mehr als 10 Millionen Euro in die Modernisierung von rund 250 Wohnungen. In der Maxim-Gorki-Straße werden begehrte, moderne Wohnungen für Jung und Alt entstehen“, sind sich Schönfeld und Kalabuch sicher. Angesichts des demografischen Wandels und der unverändert negativen Bevölkerungsprognose für Halberstadt ist die Aufwertung von Wohnraum ein Rezept gegen Leerstand und wirtschaftlich geboten.

Mit den betroffenen Mitgliedern aus der Maxim-Gorki-Straße hatte die WGH frühzeitig den Dialog gesucht. „Wir haben bereits im Oktober 2014, also in einem sehr frühen Stadium der Überlegungen, über erste unumgängliche Entscheidungen informiert und den Mitgliedern zeitgleich Wohnungsalternativen aufgezeigt und angeboten. Lediglich für eine Wohnung haben wir dann noch ein Jahr später eine nicht mehr überraschende, aber gesetzeskonforme Modernisierungsankündigung persönlich mit weitergehenden Erläuterungen und Möglichkeiten übergeben müssen“, berichten die WGH-Vorstände von ihren Vertrauen schaffenden Initiativen.

„Es war der richtige Weg“, sagen sie. Bis auf eine Mietpartei nahmen alle Mitglieder die Umzugsangebote und Unterstützungen an. „Die Umzüge der Mitglieder aus der Maxim-Gorki-Straße 1-4 erfolgten in bereits modernisierte und zeitgemäße Wohnungen. Leider ist es uns bisher nicht möglich gewesen, mit der letzten verbliebenen Mietpartei eine einvernehmliche Lösung zu erzielen. Wir bemühen uns allerdings weiter“, schildern die WGH-Vorstände Karl-Heinz Schönfeld und Uwe Kalabuch.

Sie verweisen zudem auf einen weiteren Pluspunkt für die Mitglieder: Die Wohnnebenkosten werden durch die energetische Sanierung und die erneuerten Versorgungssysteme nachweislich spürbar sinken. Die WGH synchronisiert bereits seit einem Jahrzehnt Investitionen sowohl unter demografischen als auch unter energetischen Gesichtspunkten. Insgesamt wird bereits heute in 2.341 WGH-Wohnungen der Wärmebedarf ganz bzw. teilweise mit erneuerbaren Energien gedeckt.

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